Osterfeuer 2019 und warum man lachen darf

Ein humorvoller Blick auf das Osterfest

Osternacht in Pfarre Cyrill und Method
Osternacht 2019 in pfarre Cyrill und Method, 1210 Wien

In unserer Pfarre ist die Osternacht schon liebe Tradition geworden. Um 5.00 in der Früh des Ostersonntags versammeln sich doch gar nicht so wenige Frühaufsteher, um das Osterfest mit einem Osterfeuer zu beginnen, das von den Pfadfindern am Kirchenvorplatz entzündet wird.

Burn, Baby, burn….

Ebenso traditionell wird der Inhalt der Sorgenbox, in die man das ganze Jahr über anonym Zettel mit seinen Sorgen, Ängsten….hineinwerfen konnte, im Osterfeuer verbrannt. Als Zeichen des Loslassens und des neuen Mutes. Ballast abwerfen. Ein sehr schönes Ritual. Gerade in diesem Moment wird mir immer wieder bewusst, daß schon wieder ein Jahr vergangen ist. Vielleicht sogar intensiver als zu Silvester.

An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Nachbarschaft – obwohl um 5.00 schon kräftig und lautstark gesungen wird, ist es meines Wissens nach noch nie zu diesbezüglichen Beschwerden gekommen.

Osterwitz

Als besondere Serviceleistung dieses Blogs für alle, die nichts dabei sein konnten, an dieser Stelle der ebenfalls traditionelle und Jahr für Jahr mit Spannung erwartete Osterwitz von Pfarrer Georg :-):
Ein Chirurg, ein Ingenieur und ein Netzwerktechniker streiten sich darüber, welcher von den drei Berufen der älteste ist. Der Chirurg meint:“ Gott hat Eva aus einer Rippe von Adam geschaffen, eindeutig ein medizinischer Eingriff.“ Der Ingenieur entgegnet:“Ja, aber zuerst hat er die Welt aus dem Chaos heraus geschaffen – die Arbeit eines Ingenieurs!“. Schlußendlich der Netzwerktechniker:“Ja, und wer glaubst Du, hat das Chaos erschaffen?“

Wenn man ihn noch nicht kennt, eigentlich ganz gut! 🙂

Ein Nachtrag zum Osterwitz:
Dieser soll nicht primär unterhalten, obwohl das natürlich ein gewünschter Nebeneffekt ist. Sondern an das Osterlachen erinnern – das Auslachen des Todes, der nicht das letzte Wort hat. Und das ist ja schlußendlich die wichtigste Osterbotschaft.

Auf dieser Seite des Deutschlandradios findet sich übrigens eine schöne Analyse des Osterwitzes bzw überhaupt des religiösen Witzes. Einfach mal anlesen!

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