Gelesen: Eine Billion Dollar (Andreas Eschbach)

Oder: Geld alleine macht auch nicht glücklich.

Nach längerer Zeit konnte ich wieder einmal einen „Wälzer“ geniessen – die Wahl fiel auf „Eine Billion Dollar“ von Andreas Eschbach, die mir in der Paperback-Version von 2020 in die Hände gefallen ist. Keine klassische Science-Fiction, aber eine interessante Geschichte mit wirtschaftlichem Hintergrund.

Worum es geht:


Wenn ich einmal reich wär: Es geht um im Prinzip um eine ganz einfache Frage: Was mache ich mit einer Billion Dollar, die ich völlig überraschend geerbt habe? Vor diesem Problem steht der Held des Romans, John Fontanelli, der laut einer alten Prophezeiung mit diesem Geld der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben soll. Und bald merkt er, dass es gar nicht so einfach ist, die Welt zu retten und dass viel Geld nicht immer unbedingt glücklich und frei macht….

„Gelesen: Eine Billion Dollar (Andreas Eschbach)“ weiterlesen

Das Picard Prinzip oder Make it so!

Zwei Lehren, die man auch heute noch aus einem 1996 erschienenen ungewöhnlichen Buch der Managementliteratur ziehen kann. Und was hat Captain Picard mit Management zu tun?

Der geneigte Leser und mein Umfeld wissen ja schon längst, dass ich der TV- und Kino-Serie „Star Trek“ verfallen bin. Ab und an lese ich auch ein zugehöriges Buch, wobei die Bücher imho nicht den Level der Filme/Serien erreichen – aber das ist eine rein persönliche Meinung.

Über eine Empfehlung in der Facebook Gruppe „Star Trek Fans“ bin ich auf das Buch „Picards Prinzip – Management by Trek“ von Wess Roberts und Bill Ross aufmerksam geworden. Kaum 1996 in der deutschen Version erschienen, habe ich es in den letzten Wochen auch schon gelesen. Guter Lesestoff altert eben nicht 🙂

„Das Picard Prinzip oder Make it so!“ weiterlesen

Buch: Herr Sonneborn geht nach Brüssel – Abenteuer im Europaparlament

Ein Blick hinter die Kulissen des Europaparlamentes. Mal unterhaltsam, mal nachdenklich machend. Auf jeden Fall macht es aber neugierig auf die Institutionen der EU.

Ganz ehrlich: Es war reiner Zufall, dass ich das erwähnte Buch „Herr Sonneborn geht nach Brüssel“ (Martin Sonneborn, Verlag Kiepenheuer & Witsch, ISBN 9783462052619) in einer Münsteraner Buchhandlung in die Hand genommen habe. Ausschlaggebend für mein Interesse war die Buchrückseite, auf welcher der Autor Martin Sonneborn als ehemaliger Chefredakteur des Satiremagazines „Titanic“ bezeichnet wurde. Und die Titanic habe ich vor langen Jahren mal ab und zu, durchaus mit Wohlwollen, gelesen.

Worum geht es in dem Buch?

Vorab: Es gibt einen „Trailer“ zum Buch, den ich zur Einstimmung natürlich nicht vorenthalten will:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Trailer zum Buch „Herr Sonneborn geht nach Brüssel“ (Kiepenheuer & Witsch)

Was den Inhalt betrifft, gibt es hier eine sehr schöne Zusammenfassung von Hannah Steingartner vom „Handelsblatt“, die ich gar nicht so gut schreiben könnte. Also bitte zuerst lesen! 🙂 Im wesentlichen geht es darum, dass Herr Sonneborn mehr oder weniger – auch für sich selbst – überraschend als einziger Abgeordneter seiner Partei (DIE PARTEI) ins Europaparlament gewählt wird.

„Buch: Herr Sonneborn geht nach Brüssel – Abenteuer im Europaparlament“ weiterlesen