Zur Erinnerung

Ein Link auf 2 Artikel zum Thema Flüchtlingskrise, auf die in der aktuellen Diskussion leicht vergessen wird.

Es ist Juli 2019. Es wird viel diskutiert dieser Tage. Ist die deutsche Kapitänin Carola Rackete eine Heldin? Sollen die europäischen Häfen für Flüchtlinge geschlossen werden? Kann mann sich auf einen Verteilungsschlüssel innerhalb der EU einigen?

Zu diesen Themen wurde schon sehr viel gesagt. Ich möchte daher gerne zur Abrundung der Diskussion nur 2 Artikel verlinken, die vielleicht nicht so oft genannt wurden. Sie sollen nicht vergessen werden.

Der erste Artikel ist eine Kolumne aus der österreichischen Kirchenzeitung „Der Sonntag“. Autor ist der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Dr Michael Prüller. Er weist darauf hin, daß das Leid der Flüchtenden noch viel größer ist, als wir es medial wahrnehmen. Schon auf dem Weg nach Libyen sterben Viele in der Tenere-Wüste (Südsahara), nur wird darüber medial kaum berichtet. Besonders herausheben möchte ich den Satz:

Alle Türen weit aufmachen wäre keine Lösung. Aber kann es sein, dass dem reichen und mächtigen Europa zur Flüchtlingskatastrophe nicht mehr einfällt, als die Häfen zu verbarrikadieren? Meinem Europa, das doch die Welt in Staunen versetzt hat und immer noch könnte.

Der SONNTAG, Dr Michael Prüller, 4.7.2019

https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/kolumnenblogs/kolumne/article/75338.html

Der 2. Artikel ist aus der Wiener Zeitung und beschäftigt sich damit, daß es zwischen dem Nahen Osten und Europa schon einmal eine Fluchtbewegung gegeben hat – nur damals in umgekehrter Richtung als Folge des 2. Weltkrieges.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/geschichte/864658-Aleppo-als-Zufluchtsort.html?fbclid=IwAR2xgw29rvQsHicztz3HyJrGTsEDVVxLeAlP8CIIbLIFzLXXrfEE1oR_vEY

#flüchtlingskrise #rackete

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