Interreligiöser Feiertagskalender

Kürzlich bin ich, noch trunken von der Diskussion um den Karfreitag, im Netz auf eine sehr nützliche Seite gestossen: Feiertagsgruss.at

Begrüsst wird man auf der Seite mit einem herzlichen „Grüß Gott!“. Anstelle zu diskutieren, ob und welche Feiertage man reduzieren kann, geht es hier um etwas ganz anderes: Junge Christen, Muslime und Juden haben in einer gemeinsamen Aktion einen interreligiösen Kalender gestaltet.

Auf der Homepage werden die jeweiligen Feiertage mit farbigen Symbolen aufgelistet (jeder Religion entspricht eine Farbe), was der Übersichtlichkeit gut tut. Hinter jedem Symbol verbergen sich Informationen zum Hintergrund und zur Gestaltung des jeweiligen Feiertages.
Zusätzlich gibt es ein Lexikon von „A“ wie Abraham bis „Z“ wie Zedakah.

Hermann Mucke oder wenn ein Stern untergeht

Ein Großer der österreichischen Astronomie- und Wissenschaftsgemeinschaft ist von uns gegangen: Hermann Mucke, langjähriger Direktor des Wiener Planetariums, ist am 12.3.2019 im 84. Lebensjahr verstorben.

Ich kann mich noch gut an Schulausflüge in das Planetarium erinnern, wo er uns Kindern die Sterne und den Himmel nahegebracht hat, auf seine unnachahmliche eigene Art und Weise. Er war ja auch nach seiner Pensionierung noch sehr rege tätig. Sternenbote, das Astronomische Büro , Führungen zum Sternegarten und vieles mehr.

Anlässlich seines Todes gab es auch mehrere Zeitungsartikel, in denen man sich über sein Leben und Werk informieren kann, nachstehend eine kleine Auswahl:

Und dass ein Asteroid nach ihm benannt wurde, hat er sich zweifelsfrei verdient. Auf dieser Weise wird die Erinnerung an ihn noch lange bestehen. Machen Sie es gut, Herr Mucke, und Danke für Alles!

Hands up!

Keine Angst, es geht um nichts gefährliches. Hands up ist der Name einer Ausstellung in Wien, in der die Möglichkeit geboten wird, in die Welt der Gehörlosen einzutauchen. Man bekommt zu Beginn der Führung einen schalldichten Kopfhörer, sodaß man selbst nichts hören kann. Ein gehörloser Guide nimmt Dich dann an die Hand und führt Dich durch die Ausstellung.

Ich habe es nun auch selbst ausprobiert und muß sagen, daß es ein sehr faszinierendes und interessantes Erlebnis war. Wie ungewohnt es war, tatsächlich nichts zu hören. Sich auf den Guide zu konzentrieren, seine Mimik, seine Körpersprache, um sich mit ihm verständigen zu können.

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Blick zum Mond

Letzten Samstag hatte ich Gelegenheit, durch ein professionelles Teleskop zu blicken. Im Rahmen der 30. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union in Wien wurde vor dem Naturhistorischen Museum von der WAA Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie eine mobile Sternwarte aufgestellt.

Ich interessiere mich ja für Astronomie, bin aber über ein Fernglas noch nicht hinausgekommen. Umso interessanter war es, einmal durch ein etwas grösseres Teleskop blicken zu dürfen. Gezeigt wurden der Mond (siehe Foto unten), Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Sehr beeindruckend, ich habe die Planeten noch nie so groß gesehen. Vor allem Jupiter mit seinen Monden war ein toller Anblick.

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Flying Classroom / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Eine sehr empfehlenswerte Anlaufstelle im Web für an Astronomie Interessierte jeglichen Alters sind die Seiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Unter dem Kürzel DLR_next gibt es spezielle Seiten für Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene finden dort meiner Meinung nach sehr viel Interessantes.

Mein persönliches Highlight ist der „Flying Classroom„: ISS Astronaut Alexander Gerst („Astro-Alex“) erklärt dort Phänomene der Schwerelosigkeit. Wer wissen will, wie sich zb ein Papierflieger bzw eine Seifenblase in Schwerelosigkeit verhalten, ist dort genau richtig. Ansehen und staunen!

Cybermobbing

Am Beginn des heutigen Beitrages soll die Geschichte von Joel stehen. Joel hat sich im Alter von 13 Jahren das Leben genommen. Auslöser waren Angriffe gegen ihn im Internet. Aber lassen wir seine Mutter selbst im Video zu Wort kommen:

Wir sind alle aufgerufen, etwas gegen Hetze und Hass im Internet und den sozialen Netzwerken zu tun. Achten wir auf unsere Sprache, setzen wir ein Zeichen. Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern gerade auch wir Erwachsene.

Es gibt einige Initiativen zu diesem Thema, wie zb No Hate Speech, eine Initiative des Europarates mit dem Ziel, Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung im Internet zu bekämpfen.
Auf der Seite des Bundeskriminalamtes gibt es speziell für Kinder und Jugendliche mit der Aktion Click & Check ein Programm für Gewaltprävention.
Und Saferinternet.at gibt Tips zur sicheren Nutzung des Internets, es wird speziell auch Beratung für Eltern angeboten.

Setzen wir ein Zeichen!

#makelovegreatagain
#thinktwice

Sprachcafe in der VinziRast

Wer sich ehrenamtlich engagieren und mit geflüchteten Menschen Deutsch üben möchte, hat seit kurzem eine neue Möglichkeit: das Sprachcafe´ der VinziRast.

Einmal in der Woche kommen die Ehrenamtlichen mit den Bewohnern (derzeit sind es acht syrische Geflüchtete) zusammen. Die Bewohner geben die Themen, über die geplaudert werden soll, vor.

Jeden Mittwoch, ab 18 Uhr, im VinziRast-Home, Wilhelmstrasse 2, 1120 Wien

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Projekts und unter kontakt ät vinzirast punkt at.

Talenteküche

In der Zeitschrift „Zusammen“ des Österreichischen Integrationsfonds (Nr 01 Sommer 2018) bin ich auf das bemerkenswerte Projekt der „Talenteküche“ in Graz aufmerksam geworden.

Die Talenteküche ist ein Ausbildungsrestaurant, wo sich junge Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur auf die Gastronomielehre, sondern auf auf das Leben in Österreich vorbereiten können. So stehen auch Deutschkurse am Programm.

Mit der erhaltenen Ausbildung soll die Integration in den österreichischen Arbeitsmarkt erleichtert werden. Außerdem wird etwas gegen den Fachkräftemangel in der Gastronomie getan.

Nähere Infos zum dem Projekt gibt es auf der schön gemachten Homepage.

Notiz an mich: P.M. kommt ins Fernsehen ab 19.7.2018 / 20.15

Lieber Wolfgang,

nicht vergessen: Ab 19.Juli 2018 (= jeden Donnerstag um 20.15) startet auf Servus TV ein neues Wissenschaftsmagazin „P.M. Wissen„. Die Zeitschrift P.M. selbst kennst Du ja schon seit Jahrzehnten.

Moderiert wird die Sendung von einem Österreicher, nämlich Gernot Grömer, dem Direktor des Österreichischen Weltraumforums (ja, das gibt es tatsächlich, und ist gar nicht mal so untätig! Vor allem im Bereich der Planung von Marsmissionen sind wir führend!). Hier findest Du Näheres über die Produktion der neuen Sendung.

#pmtv